Die sehenswerten Drei

Augustusburg/Scharfenstein/Lichtenwalde Schlossbetriebe gGmbH
Schloss 1
09573 Augustusburg
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Chronologische übersicht | Literatur
Chronologische übersicht
1206 März 31.
Erste urkundlicher Erwähnung von Schellenberg.

1275 - 1293
Fehde Heinrich und Ulrich von Schellenberg mit Kloster Altzella.

1319
Verwüstung der Altzellaer Klostergüter durch Heinrich von Schellenberg.

1324
Ächtung von Heinrich von Schellenburg. Einziehung seines Besitzes. Schellenburg wird Besitz des Markgrafen von Meißen.

Vermutlich Burg Schellenberg, Ausschnitt aus dem Altargemälde,Schlosskirche Augustusburg
Vermutlich Burg Schellenberg, Ausschnitt aus dem Altargemälde,
Schlosskirche Augustusburg

1332
Markgraf von Meißen als Besitzer belehnt den Ritter Friedrich von Honsberg mit Burg Schellenberg.

1421
Pflanzung der Linde. Sage: Ein Verurteilter wollte seine Unschuld damit beweisen, dass er sie verkehrt gepflanzt hatte.

1528
Ein Teil der Burg Schellenberg wird durch Brand vernichtet.

1547 April 8.
Eroberung von Schellenberg während des Schmalkaldischen Krieges.

1547 April 28.
Teilweise Zerstörung der Schellenburg durch Blitz.

1568 März 30.
Grundsteinlegung (Sommerhaus) zum Bau des Schlosses Augustusburg

1572 Jan 30. - Feb. 2.
Einweihung der Schlosskirche.

1614
Anbringung des Löwenwappens Johann Georg I.

1632 August 22.
Plünderung des Schlosses durch kaiserliche Soldaten während des Dreißigjährigen Krieges (1618 - 1648).

1659
Abnahme der Geweihe im Lindenhaus.

1669
Entfernung des Bleibelages auf der Galerie

1704
418 Polen und Schweden werden zeitweise (bis zum 23.November) auf Schloss Augustusburg inhaftiert. Dann Abführung nach Torgau. (1700-1721 Nordischer Krieg)

1722 März
330 Geweihe werden von Schloss Augustusburg zum neuen Jagdschloss Wermsdorf oder nach Moritzburg gebracht.

1772
Als letzter sächsischer Kurfürst weilte hier Friedrich August II. (August der III. von Polen).

Porträt Kurfürst August aus der<br>Psalter Deutsch von Martin Luther
Porträt Kurfürst August aus der
Psalter Deutsch von Martin Luther
          Baumeister Hieronymus Lotter
Baumeister Hieronymus Lotter

1775
Hopfen - und Getreidemagazin.

1776
Abtragung der Balustrade (äußere Umgang).

1784
Fertigstellung der neuen Schlosskirchenorgel

1785
Versilberung der auf Schloss Augustusburg befindlichen Gehörne.

1796 -1801
Abtragung der Erker des Dachbereiches, noch vorhandener Balustraden (Pläne und Ausführung durch Baumeister Christian Traugott Weinlig)

1800
Versteigerung der letzten vorhandenen Ausstattungsstücke.

1813
Während des Befreiungskrieges gegen Napoleon (1813 - 1815) Errichtung eines Lazarettes auf dem Schloss

1831
Kauf des Schlosses durch den Staat. Einrichtung von Wohn- und Diensträumen der Revierverwaltung, des Rentamtes und des Amtsgerichtes.

1831
Brunnenhaus abgebrannt.

1882
Bau städtischer Wasserleitung und Anschluss des Schlosses an das Wassernetz. Der Brunnen verliert seine Bedeutung.

1925
Einrichtung im Hasensaal und Fürstensaal eines Erzgebirgsmuseums.

1933
Einrichtung einer Gauführerschule. übergabe des Schlosses als NS-Führerschule am 24.6. 17.00 an die Gauleitung Jugendherberge und Museum müssen weichen.

1933 Sommer
Inhaftierung von 120 Personen und Arbeitseinsätze im Schlossbereich.

1938
Schloss wird Flüchtlingslager

1945 7.Mai
Einmarsch der Roten Armee. Der Oberführer (= Leiter Gauführerschule) lässt im Schlossbereich vor seiner Flucht Sprengsätze anbringen.

1945
7. Mai: Panzer der Roten Armee vor Augustusburg. Die Faschisten verlassen fluchtartig das Schloss, das seit 1933 als NS- Gauführerschule genutzt wurde. Antifaschisten nahmen die Geschicke von Schloss und Stadt in ihre Hände.

1951
Im Mai wird das Kreismuseum im Hasensaal eröffnet

1952
ab 1. 1952 übernimmt die Hauptverwaltung der Staatlichen Museen, Schlösser und Gärten die Verwaltung

1953
Wiedereinrichtung der Jugendherberge.

1961
Gestaltung und Eröffnung der Kutschensammlung im Stallgebäude. Aufbau und Eröffnung des Zweitakt-Motorrad-Museums im Küchenhaus (1.10.).

1962
Abschluss der Restaurierungsarbeiten in der Schlosskirche

1969
Eröffnung des Museums für Jagdtier- und Vogelkunde des Erzgebirges

1972
Restaurierung der Renkewitz- Orgel

1981
Völlige Neugestaltung des Zweitakt-Motorrad-Museums anlässlich seines 20jährigen Bestehens

1985
Völlige Neugestaltung der Vogelkundeabteilung im Museum für Jagdtier- und Vogelkunde des Erzgebirges Eröffnung der Museumsabteilung "Entwicklung des Zweirades-Motorradgeschichte" im Erdgeschoss des Küchenhauses

1991
Wiedereröffnung des neugestalteten Kutschenmuseums nach umfangreichen Sanierungsarbeiten

1993
Übernahme der Schlossverwaltung Augustusburg vom Landkreis Flöha als Staatlichen Schlossbetrieb Augustusburg in das Landesamt für Finanzen mitverwaltet.

1995
Der Trompeterstuhl wird im einem reduzierten Erscheinungsbild wieder aufgerichtet.

1996
Sanierung des gesamten Schlosshofes, dabei werden die verbliebenen Grundmauern der Schellenburg freigelegt.

2000
Der Staatliche Schlossbetrieb wird in eine GmbH umgewandelt.

2004
Umwandlung in eine gGmbH

2009
Beginn von umfassenden Bauarbeiten im Sommer- und Lindenhaus

Literatur:

Schulze, Tonio: "Schloss Augustusburg"
Günther, Britta: Broschüre "Schloss Augustusburg"
zu beziehen über den Souvenirshop Augustusburg in 09573 Augustusburg


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