Sonderausstellung „Rennsportlegenden – Walter Kaaden (MZ) | Ewald Kluge (DKW)“ im Motorradmuseum Schloss Augustusburg geht an den Start

29.04.2019

Aus dem Erzgebirge kamen im 20. Jahrhundert bemerkenswerte Pionierleistungen bei der Weiterentwicklung des Zweitaktmotors, aber auch epochemachende Beiträge zur Geschichte des Motorradrennsports. Zwei Personen stehen dafür exemplarisch: der Motorradrennfahrer Ewald Kluge und der Ingenieur Walter Kaaden. Die beiden stehen im Fokus der neuen Sonderausstellung „Rennsportlegenden“ im Motorradmuseum auf Schloss Augustusburg.

Walter Kaaden (1919 - 1996) und seine Sportabteilung entwickelten bei MZ in Zschopau seit den 1950er Jahren wichtige Verbesserungen bei Zweitaktmotoren. Und zwar so erfolgreich, dass sie auch von japanischen Herstellern kopiert wurden.
Ewald Kluge (1909 - 1964) avancierte von den 30er Jahren an zu einem der erfolgreichsten deutschen Motorradrennsportler der Geschichte. Er fuhr für DKW und wurde Deutscher Meister sowie Europameister, um nur zwei seiner vielen Erfolge zu nennen.