Schlossbetriebe distanzieren sich von provokativem Auftreten

14.01.2020

„Der inoffizielle Auftritt eines Mannes, der sich zum Wintertreffen am vergangenen Wochenende als Hitler-Kopie verkleidet hatte, ist absolut intolerabel. Die Schlossbetriebe distanzieren sich aufs Schärfste von einem solchen Verhalten“, sagt Patrizia Meyn, Geschäftsführerin der Augustusburg-Scharfenstein-Lichtenwalde Schlossbetriebe gGmbH.

Der Mann, der in einem Beiwagen saß, war den Mitarbeitern nach aktuellem Recherchestand nicht aufgefallen. Wie er am Sicherheitspersonal an der Einfahrt vorbeikam, ist im Nachhinein nicht mehr nachvollziehbar. Ob er dabei einen Helm oder eine Mütze getragen und später abgenommen hat, ist rein spekulativ.

Wäre der Mann aufgefallen, hätten die Schlossbetriebe von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht und den Mann nachdrücklich und unmissverständlich gebeten, das Gelände zu verlassen.