„Bilder im Dunkeln“ im Schloss Lichtenwalde: Mit Taschenlampe gewappnet selbst zum Höhlenforscher werden

27.05.2019

Licht aus – Spot an, so etwa funktioniert die Sonderausstellung „Bilder im Dunkeln“ im Schloss Lichtenwalde. Die Ausstellung zeigt Abbildungen von Höhlenmalereien aus der Zeit von 35.000 bis 12.000 v. Chr. aus Spanien und Frankreich. Das Konzept verzichtet bewusst auf eine festge-legte Lichtdramaturgie und taucht die Exponate stattdessen in tiefes Schwarz. Licht machen die Besucher in Eigenregie. Mit Taschenlampe oder Handy entdecken sie selbstständig Mammuts, Wisente oder Wildpferde. Tief unter der Erde versteckt, markieren sie besondere, magische Orte. Heute sind sie in der Regel nicht öffentlich zugänglich.

„Diese unterirdischen Bildwelten der Eiszeit, welche heute nur noch wenigen zugänglich sind, einem größeren Publikum zu öffnen und das Wissen darüber zu vermitteln, ist Ziel unserer Ausstellung“, so Patrizia Meyn, Geschäftsführerin der Augustusburg/Scharfenstein/Lichtenwalde Schlossbetriebe gGmbH.