800 Jahre Licht im Walde

Sonderausstellung im Schloss Lichtenwalde

Ausschnitt Plakat 800 Jahre Licht im Walde

Wie aus einer Burg ein Schloss werden kann? Das erfahren Sie in der Sonderausstellung im wunderschönen Schloss Lichtenwalde. Im Fokus der Schau steht die über 800-jährige wechselhafte Schloss- und Parkgeschichte des beeindruckenden Barockensembles. Lassen Sie sich entführen in vergangene Zeiten und stöbern Sie in der Vergangenheit. Vielleicht verbinden auch Sie ganz persönliche Erinnerungen mit diesem Ort?

alte Zeichnung um 1570

Warum 800 Jahre Schloss Lichtenwalde?

Erstmals schriftlich erwähnt wurde das heutige Schloss Lichtenwalde 1280. Doch archäologische Funde aus dem Jahr 2000 zeugen davon, dass bereits um 1220 an dieser Stelle eine Herrschaftsburg stand. Gefunden wurden unter anderem Fundamente eines mächtigen Bergfriedes sowie eines Wohngebäudes. In der Ausstellung treten Schloss und Park nun in einen Dialog und blicken gemeinsam zurück auf die vergangenen acht Jahrhunderte.


Das Schloss im Wandel der Zeit

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung stehen die wechselnden Besitzer, darunter auch „Ritter Dietrich von Harras – der tollkühne Springer“ sowie die veränderten Verwendungszwecke des Baus von der Burg zum heutigen Barockschloss mit musealer Nutzung. Alte Karten, Möbelstücke und Ansichten zeugen von der Wandlungsfähigkeit der Anlage. So war sie unter Kurfürst August im 16. Jahrhundert beliebtes Jagd-Domizil, später dann längere Zeit barocker Landsitz. Nach 1945 nutze man die Räume als Kurheim und Heilstätte, ab den 70er Jahren den schließlich als Schulungsstääte der Bezirksakademie des Gesundheitswesens. 

Unter den Exponaten ist auch einer von nur zwei vorhandenen Gipsabdrücken des ehemaligen Tympanons der ursprünglichen Schlosskapelle. Dieser wurde bei Bauarbeiten im Jahr 1885 wiederentdeckt.

Chinesisches Zimmer 1970er
Das Chinesische Zimmer in den 70er Jahren


Konzertplatz 1906
Der grüne Konzertplatz 1906

Vom Obstgarten zum touristischen Highlight

Auch die Entstehung des Schlossparks wird in der Sonderausstellung thematisiert. Alte Pläne zeigen, dass es bereits um 1600 einen großen Obstgarten gegeben hat. Ab 1730 entstand der Lustgarten, der in seiner Grundstruktur bis heute nahezu unverändert geblieben ist. Zu erfahren ist, wie sich der Park über die Jahrhunderte entwickelte und wie bis heute die Wasserkunst zur Bewirtschaftung der über 335 Springstrahlen im Park mit Wasser aus der Zschopau genutzt wird


Eingangshalle 1932
Eingangshalle 1932

Südseite Schloss 1913
Südseite des Schlosses 1913

Schlosshof 1975
Schlosshof 1975


Eintrittspreise


Sonderausstellung inkl. Schatzkammer-Museum + Sonderausstellung "Planetenwelten"
 
Erwachsene 8,00 €
ermäßigt1 6,00 €
Familienkarte2 21,00 €
Kinder bis einschl. 6 Jahre frei

Kombiticket: 
Sonderausstellungen inkl. Schatzkammer-Museum + Park

(bis 1. November 2020 | ab 1. April 2021)
Erwachsene 10,00 €
ermäßigt 7,00 €
Familienkarte2 26,00 €
Kinder bis einschl. 6 Jahre frei


1 Ermäßigungen erhalten Schüler (Grundschule bis Gymnasium), Studenten, Azubis, Sozialhilfeempfänger, Schwerbehinderte ab GdB 60 %
2 Familienkarten gelten für Eltern bzw. Großeltern mit eigenen schulpflichtigen Kindern bzw. Enkeln.

Hinweis: Die Ausstellung ist nur teilweise rollstuhlgerecht