Motorradmuseum

Renaissance trifft Bikes

Motorradmuseum Augustusburg
Das Motorradmuseum gehört zu den bedeutendsten und umfangreichsten Zweiradsammlungen Europas. Auf einer Ausstellungsfläche von 1200 m² wird anhand von 175 Exponaten die technische Entwicklung des Motorrades von 1885 bis heute eindrucksvoll in Szene gesetzt. Weltweit einzigartig ist die museale Darstellung der geschichtlichen Entwicklung der Zschopauer Motorradfirmen DKW, Auto Union und MZ.

Besondere Höhepunkte sind Motorsport-Inszenierungen mit historischen Filmen, ein Soundsimulator und zahlreiche Prototypen und Unikate der historischen Fahrzeugtechnik. Im Januar, im August sowie am 3. Oktober finden alljährlich Biker- und Oldtimer- Treffen statt, die Schloss Augustusburg in ein „Open-Air-Museum“ verwandeln und Fans aus ganz Europa anlocken.


Besondere Höhepunkte der Ausstellung:
  • Prototypen von MZ und sonstige Unikate
  • Straßenrennsport von DKW bis MZ mit einzigartigem historischem Filmmaterial
  • Endurosport-Motorräder und historischen Filmen von DKW und MZ
  • Multimediale Animationen zur technischen Entwicklung
  • Soundsimulator
  • Audio-Guide für vertiefende Informationen in Deutsch, Tschechisch und Englisch
  • einzigartige Exponate von Ardie bis ZEUS

Motorradmuseum

Motorradmuseum

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Rekordjagd auf zwei Rädern

Sonderausstellung im Motorradmuseum vom 29. März bis 02. Dezember 2018

Schon bevor Zweiräder mit und ohne Motoren aufkamen faszinierte Tempo. Doch erst Motoren ließen Menschen auf zwei Rädern zuvor unvorstellbare Geschwindigkeiten erreichen. Bereits in der Pionierzeit montierten furchtlose Fahrer mächtige Motoren in federleichte Chassis, die ihre Verwandtschaft mit Fahrrädern noch nicht verleugnen konnten. Tief über den Lenker gebeugt überschritten diese Männer mit ihren Maschinen die 100 km/h-Marke. Mehr als 70 Jahre später stürmten Dragster-Motorräder mit Turbinenantrieb aus dem Stand über die Viertelmeile (402 m) in weniger als 7 Sekunden, um dann bereits 356 km/h schnell zu sein. All das und vieles was dazwischen passierte wird erstmals in Deutschland in einer Sonderausstellung gezeigt.

15 Großexponate in drei Ausstellungssälen samt begleitenden Text- und Bildtafeln geben ein vielfältiges Bild über die Entwicklung der Rekordmaschinen, deren Einsatz damals aufwändig und vor allem kostenintensiv von den Fahrzeugherstellern inszeniert wurde. Die Ausstellung zeigt hochkarätige Rekordmaschinen, den wechselweisen Einfluss, den diese auf Rennmaschinen ausübten und schließlich den Rückzug von den vielen Rekordschauplätzen auf die Flächen der Bonneville-Salzseen im US-Bundesstaat Utah.
Fotos: ö_konzept Zwickau


Rekordjagd auf zwei Rädern


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  • Eintritt in das Motorradmuseum inkl. Sonderausstellung
  • Katalog zur Sonderausstellung
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  • Motorradkarte - Unterwegs im Erzgebrge
  • Audioguide für das Motorradmuseum
Statt 23,95 €      für nur 17,00 €

Erhältlich an der Museumskasse Schloss Augustusburg.

Kreidler WM-Renner mit Kompressormotor - 1966


Eine ganz besondere Rekordmaschine - erstmals öffentlich zu sehen

BMW WR 750 - Rekordjagd auf zwei Rädern
BMW WR 750 Kompressor - 1935
BMW WR 750 Kompressor - 1935
 

Ein mächtiges Heulen erfüllt die Waldschneise längs der Autobahn Frankfurt-Darmstadt. Der 31-jährige Ernst Henne duckt sich noch tiefer hinter den markanten Lenker mit seinem Namen; dem „Henne-Lenker“. Der dritte Gang ist eingelegt; Henne dreht voll auf und die schwarze BMW beschleunigt auf dem grauen Betonband scheinbar schwerelos. So schnell war weltweit zuvor noch kein Motorrad: 254 km/h messen am 27. September 1935 die Lichtschranken über einen „Fliegenden Kilometer“.

Sepp Hopfs Feinarbeit am kompressorbestückten BMW Boxer hat den 750er Motor auf über 100 PS gebracht, die Mann und Maschine nun erstmals über die 250 km/h-Marke schieben. Die WR 750 war die letzte unverkleidete Rekord-BMW. Jedoch zeigen die Verschalung des starren Rahmens, des Achsgetriebes und der Lenkkopfpartie bereits den Versuch, den Luftwiderstand geschmeidig zu überwinden.