Motorradmuseum

Renaissance trifft Bikes

Motorradmuseum Augustusburg
Das Motorradmuseum gehört zu den bedeutendsten und umfangreichsten Zweiradsammlungen Europas. Auf einer Ausstellungsfläche von 1200 m² wird anhand von 175 Exponaten die technische Entwicklung des Motorrades von 1885 bis heute eindrucksvoll in Szene gesetzt. Weltweit einzigartig ist die museale Darstellung der geschichtlichen Entwicklung der Zschopauer Motorradfirmen DKW, Auto Union und MZ.

Besondere Höhepunkte sind Motorsport-Inszenierungen mit historischen Filmen, ein Soundsimulator und zahlreiche Prototypen und Unikate der historischen Fahrzeugtechnik. Im Januar, im August sowie am 3. Oktober finden alljährlich Biker- und Oldtimer- Treffen statt, die Schloss Augustusburg in ein „Open-Air-Museum“ verwandeln und Fans aus ganz Europa anlocken.


Besondere Höhepunkte der Ausstellung:
  • Prototypen von MZ und sonstige Unikate
  • Straßenrennsport von DKW bis MZ mit einzigartigem historischem Filmmaterial
  • Endurosport-Motorräder und historischen Filmen von DKW und MZ
  • Multimediale Animationen zur technischen Entwicklung
  • Soundsimulator
  • Audio-Guide für vertiefende Informationen in Deutsch, Tschechisch und Englisch
  • einzigartige Exponate von Ardie bis ZEUS

Motorradmuseum

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Rennsportlegenden:
Walter Kaaden (MZ) | Ewald Kluge (DKW)

Neue Sonderausstellung im Motorradmuseum | 1. Mai bis 1. Dezember 2019


Rennsportlegenden im Motorradmuseum Schloss Augustusburg

Sie sind zu echten Legenden geworden: Der in Pobershau geborene Walter Kaaden als Ingenieur bei MZ und Ewald Kluge aus Lausa bei Dresden als Rennfahrer für DKW. Beide stehen für bedeutende Phasen der Entwicklung des Zweitaktmotors im 20. Jahrhundert. Und doch sind sie nur einem Fachpublikum bekannt. Deshalb widmet ihnen das Motorradmuseum auf Schloss Augustusburg ab 1. Mai 2019 eine neue Sonderausstellung unter dem Titel „Rennsportlegenden“.
 
Kaaden entwickelte nach 1945 Zweitaktrennmotoren für die Rennsportabteilung von MZ in Zschopau. Eine kleine Revolution dabei: Er und sein Team schafften immer wieder Leistungssteigerungen beim Zweitaktmotor, obwohl diese quasi als ausgeschlossen galten.
Kluge gilt als einer der erfolgreichsten deutschen Motorradfahrer der Rennsportgeschichte. Seinen größten Sieg fuhr er auf der Tourist Trophy 1938 auf der Isle of Man ein, die damals als schwerstes Motorradrennen der Welt galt.
 
Die kleine, aber feine Ausstellung umfasst einen Schauraum. Leihgaben kommen unter anderem von Audi aus Ingolstadt, Fotos und Dokumente aus den Privatarchiven von Christian Steiner (Waldkirchen), Lutz Langer und Bernd Uhlmann (beide Chemnitz), die maßgeblich am Zustandekommen der Ausstellung beteiligt sind.
Die Ausstellung verfolgt die Verbreitung der MZ-Neuentwicklungen, wie etwa die Verbesserungen beim Resonanzauspuff, weiter, wie sie auch im Westen von japanischen Herstellern nachgebaut wurden.

Die Sonderausstellung ist im Eintritt für das Motorradmuseum inbegriffen.