| um 1250 | Errichtung der Burg Scharfenstein durch die Herren von Waldenburg auf Wolkenstein in Fronarbeit zur Sicherheit der Wege. |
| 1349/50 | Erste urkundliche Erwähnung von "Scharffenstein" im Lehnbuch Friedrich des Strengen (1349-1381) |
| 1386 | Anarg von Waldenburg verschreibt seiner Witwe die Burg Scharfenstein als Witwensitz |
| 1437 | Heinrich von Waldenburg verpfändet die Burg für 1500 reinische Gulden an Wolf von Wolfersleben. |
| 10.05.1439 | Heinrich von Waldenburg und Sohn verpfänden die Burg für 9240 reinische Gulden, unter Vorbehalt eines 6 jährigen Wiederkaufsrechts an den Freiberger Münzmeister Liborius Senftleben, dessen Bruder Konrad und dessen Geschäftskompagnon Stephan Glasberg. |
| 1445 | Die Herren von Waldenburg haben ihre Pfandschaft nicht eingelöst, so viel die Herrschaft Scharfenstein 1445 an die Wettiner! |
| 28.07.1445 | Kurfürstliches Eigentum, wie lange kurfürstliches Amt ist nicht bekannt. |
| 1456 | Kurfürst Friedrich II (1428-1464) erwarb das Amt Scharfenstein von Arag von Waldenburg. |
| um 1470 | Auflösung des Amtes Scharfenstein |
| 1472 | übernahm Heinrich von Schönberg als Amtmann zu Schellenberg (Augustusburg) die Waldenburgische Herrschaft Scharfenstein. |
| 1482 | Heinrich von Starschädel, Berghauptmann zu Schneeberg verkaufte die Burg am 26.01.1492 an Heinrich von Einsiedel! |
| 26.01.1492 | Heinrich von Einsiedel kauft die Burg Scharfenstein mit den Dörfern Grießbach, Grünau, Großolbersdorf, Hohndorf, Hopfgarten und Scharfenstein |
| nach 1530 | Bedeutendste Erneuerung der Burganlage durch Heinrich Abraham von Einsiedel |
| 1578 | Vertrag Haubolds von Einsiedel mit den Untertanen seiner Dörfer über die zu leistenden Frondienste |
| um 1630 | Errichtung des Renaissanceportales am Eingang zur Burganlage |
| 1919 | Der letzte Besitzer aus der Scharfensteiner Linie, Heinrich Karl Feodor Kurt von Einsiedel, verkauft die Burg an Graf Kurt Haubold Alexander von Einsiedel aus dem Hause Reibersdorf |
| 1./2. 6. 1921 | Brand der Burganlage |
| 1921-1923 | Wiederaufbau nach dem historischen Vorbild durch den Architekten Bodo Ebhardt |
| 22.09.1931 | Versteigerung der Burg Scharfenstein durch das Amtsgericht Wolkenstein. |
| 6.10.1931 | Der Fabrikbesitzer Fritz Eulitz aus Grüna erhält den Zuschlag für 342000 Reichsmark. Er behält sie bis zur Enteignung 1945. |
| 1942-1946 | Einlagerung von Sammlungsgut aus dem Dresdener Museum für Tierkunde, Rassen- und Völkerkunde |
| 14.2.1945 | Bombenabwurf; die Burg bleibt unversehrt |
| 1945 | Besetzung der Burg durch die Rote Armee und Beschlagnahme sämtlicher Dinge |
| 1946 | Schulungsstätte der SED-Kreisleitung |
| 1949 | Bergbauvorschule der Wismut AG |
| 1950 | Spezialkinderheim für schwererziehbare Knaben |
| 1967-1993 | Jugendwerkhof/Jugendheim |
| 1.4.1993 | Übernahme durch den Freistaat Sachsen (Sächsische Schlösserverwaltung). Verwaltung gemeinsam mit Schloss Augustusburg |
| 8.4.1995 | Eröffnung eines Weihnachts- und Spielzeugmuseums, einer Gaststätte, verschiedenen Schau- und Kunstwerkstätten in der Burganlage |
| 7.10.1998 | Eröffnung des Museums Karl Stülpner und Burggeschichte |