Die sehenswerten Drei

Augustusburg/Scharfenstein/Lichtenwalde Schlossbetriebe gGmbH
Schloss 1
09573 Augustusburg
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Geschichte von Schloss und Park Lichtenwalde
- 12. Jh. Errichtung einer Wehranlage Burg Lichtenwalde um 1627
Burg Lichtenwalde um 1627
Federzeichnung von Dilich
- 1280 als Lehnsherr wird der Ritter Heidenreich erwähnt
- bis 1447 wechselt die Burg mehrmals den Besitzer: u.a.
- 1291 Böhmenkönig Wenzel II., 1336 Markgraf von Meißen, 1439 Conrad von Stein und Apel von Vitzthum, letzterer erwarb den Besitz 1440 käuflich
- 1447 - 1561 der Familie Harras verlehnt
- 1450 brannte Herzog Wilhelm die Burg nieder, anschließend erfolgte der Wiederaufbau
- 1561 wird die Anlage landesherrlicher Besitz und Lichtenwalde kurfürstliches Amt
- 1562 wird ein Großer Garten erwähnt, der als Obstgarten ähnliche Ausmaße wie der spätere Park hatte
- 1622 - 1623 Erneuerung der Schlosskapelle

Bestandsplan des Parkes von <BR>F.C. Luther (1767)
Bestandsplan des Parkes von
F.C. Luther (1767)
- 1694 tauschte der Dresdner Hof die Burg gegen das Schloss Pillnitz, so wurde die Familie von Bünau neuer Eigentümer
- 1719 kaufte der Reichsgraf Heinrich Jakob Fleming das Anwesen
- 1722 erwarb der Reichsgraf Christoph Heinrich von Watzdorf für 100.000 Gulden die Burganlage
- 1722 erfolgte der Abriss der Burg bis auf wenige Reste
- 1722 - 1726 Errichtung eines dreiflügligen Barockschlosses, dessen Architekt leider unbekannt ist
- 1729 verstirbt Christoph Heinrich von Watzdorf
- um 1729 Umbau des Belveders zum Teehaus
- 1730 - 1737 lässt sein Sohn Friedrich Carl von Watzdorf den Park anlegen

Schloss Lichtenwalde um 1840<BR>Litho von C.W. Arlt
Schloss Lichtenwalde um 1840
Litho von C.W. Arlt
- 1764 verstirbt er kinderlos, somit geht der Besitz an seine Frau, die Reichsgräfin Henriette Sophia Vitzthum von Eckstädt über
- 1767 Abschluss der Parkanlage mit dem "Ahornstück" und dem "Neuen Stück"
- 1767 zeichnete F.C. Luther einen Bestandsplan des Parks
- 1772 erben die Brüder der Reichsgräfin die Barockanlage
- seit 1800 kleinere Umgestaltungen im Garten und Anlage eines englischen Landschaftsgartens außerhalb des Parks
- 1839 erste Öffnungstage für Parkbesucher

- Am 1. Mai 1905 zerstört ein Brand den Dachstuhl und das Obergeschoss.
Dabei wird auch der Mittelgarten stark beschädigt.
- 1905 - 1908 Wiederaufbau des Schlosses mit geringen Veränderungen (Wintergarten, durch den Dresdner Hofarchitekten Frölich)

Der Rote Salon im Schloss um 1935
Der Rote Salon im Schloss um 1935
- 1945 Enteignung der Familie Vitzthum von Eckstädt
- 1948 - 1996 Nutzung des Schlosses als Heilstätte, Bauarbeiterwohnheim und Schulungszentrum
- seit 1990 Sanierung, Instandsetzung und Erneuerung der Parkanlagen einschl. der zahlreichen Wasserkünste im Park und des Gräflichen Friedhofes
- 1997 Abschluss der Sanierungsarbeiten im Park
- 1998 Projekte "Schneckengang" und "Sieben Künste" im Park erhalten Auszeichnungen im Wettbewerb "Gärten der Stadt 1997/98" des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft in der Katergorie "Rekonstruierte historische Anlagen und Parks"
- 1999 Übergang des Schlosses in die Liegenschaftsverwaltung des Landesamtes für Finanzen

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