| - | 12. Jh. Errichtung einer Wehranlage |
![]() Burg Lichtenwalde um 1627 Federzeichnung von Dilich |
| - | 1280 als Lehnsherr wird der Ritter Heidenreich erwähnt | |
| - | bis 1447 wechselt die Burg mehrmals den Besitzer: u.a. | |
| - | 1291 Böhmenkönig Wenzel II., 1336 Markgraf von Meißen, 1439 Conrad von Stein und Apel von Vitzthum, letzterer erwarb den Besitz 1440 käuflich | |
| - | 1447 - 1561 der Familie Harras verlehnt | |
| - | 1450 brannte Herzog Wilhelm die Burg nieder, anschließend erfolgte der Wiederaufbau | |
| - | 1561 wird die Anlage landesherrlicher Besitz und Lichtenwalde kurfürstliches Amt | |
| - | 1562 wird ein Großer Garten erwähnt, der als Obstgarten ähnliche Ausmaße wie der spätere Park hatte | |
| - | 1622 - 1623 Erneuerung der Schlosskapelle |
![]() Bestandsplan des Parkes von F.C. Luther (1767) |
- | 1694 tauschte der Dresdner Hof die Burg gegen das Schloss Pillnitz, so wurde die Familie von Bünau neuer Eigentümer |
| - | 1719 kaufte der Reichsgraf Heinrich Jakob Fleming das Anwesen | |
| - | 1722 erwarb der Reichsgraf Christoph Heinrich von Watzdorf für 100.000 Gulden die Burganlage | |
| - | 1722 erfolgte der Abriss der Burg bis auf wenige Reste | |
| - | 1722 - 1726 Errichtung eines dreiflügligen Barockschlosses, dessen Architekt leider unbekannt ist | |
| - | 1729 verstirbt Christoph Heinrich von Watzdorf | |
| - | um 1729 Umbau des Belveders zum Teehaus | |
| - | 1730 - 1737 lässt sein Sohn Friedrich Carl von Watzdorf den Park anlegen |
![]() Schloss Lichtenwalde um 1840 Litho von C.W. Arlt |
- | 1764 verstirbt er kinderlos, somit geht der Besitz an seine Frau, die Reichsgräfin Henriette Sophia Vitzthum von Eckstädt über |
| - | 1767 Abschluss der Parkanlage mit dem "Ahornstück" und dem "Neuen Stück" | |
| - | 1767 zeichnete F.C. Luther einen Bestandsplan des Parks | |
| - | 1772 erben die Brüder der Reichsgräfin die Barockanlage | |
| - | seit 1800 kleinere Umgestaltungen im Garten und Anlage eines englischen Landschaftsgartens außerhalb des Parks | |
| - | 1839 erste Öffnungstage für Parkbesucher |
| - | Am 1. Mai 1905 zerstört ein Brand den Dachstuhl und das Obergeschoss. Dabei wird auch der Mittelgarten stark beschädigt. |
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| - | 1905 - 1908 Wiederaufbau des Schlosses mit geringen Veränderungen (Wintergarten, durch den Dresdner Hofarchitekten Frölich) |
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![]() Der Rote Salon im Schloss um 1935 |
- | 1945 Enteignung der Familie Vitzthum von Eckstädt |
| - | 1948 - 1996 Nutzung des Schlosses als Heilstätte, Bauarbeiterwohnheim und Schulungszentrum | |
| - | seit 1990 Sanierung, Instandsetzung und Erneuerung der Parkanlagen einschl. der zahlreichen Wasserkünste im Park und des Gräflichen Friedhofes | |
| - | 1997 Abschluss der Sanierungsarbeiten im Park | |
| - | 1998 Projekte "Schneckengang" und "Sieben Künste" im Park erhalten Auszeichnungen im Wettbewerb "Gärten der Stadt 1997/98" des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft in der Katergorie "Rekonstruierte historische Anlagen und Parks" | |
| - | 1999 Übergang des Schlosses in die Liegenschaftsverwaltung des Landesamtes für Finanzen |
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